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Usedom – Die Stadt auf der Insel

Die Stadt Usedom auf der Insel (Entfernung 33,8 km)

Die Stadt Usedom auf der gleichnamigen Insel hat sich nicht zum Inselhauptort entwickelt und wird von vielen Urlaubern nicht als an der Ostsee gelegen wahrgenommen. Das ist eindeutig falsch, denn der Usedomer See ist tatsächlich eine Bucht des Stettiner Haffs. Kleinere Schiffe können auch vom Usedomer See in das Haff einfahren.
Viele Urlauber auf der Insel Usedom nutzen die gut ausgebauten Fahrradwege für einen Tagesausflug in die Stadt Usedom und besuchen dort das Naturparkhaus. Dieses ist im früheren Bahnhof der Stadt untergebracht und informiert in mehreren anschaulichen Ausstellungen über die Natur der Insel. Im Rahmen seiner Ausstellung berücksichtigt das Naturparkhaus in Usedom sowohl die Pflanzenwelt als auch die Tierwelt und legt besonderes Augenmerk auf mögliche Umweltbelastungen. Eine weitere Sehenswürdigkeit in Usedom ist die Marienkirche, welche 1337 erstmals erwähnt wurde. Die Usedomer Marienkirche wurde bei späteren Renovierungen stark verändert, die ältesten Teile ihrer Innenausstattung stammen aus dem Mittelalter. Besonders schön sind in der Marienkirche zu Usedom die aus dem Jahr 1893 stammenden Glasmalereien.
Die ehemalige Stadtbefestigung Usedoms wurde nur zum Teil erhalten, am markantesten ist das Anklamer Tor. Dieses Tor wurde 1450 erbaut und diente außer als Zugang zur ummauerten Stadt zeitweise auch als Gefängnis. Heute ist im Anklamer Tor die Usedomer Heimatstube untergebracht und informiert über das Leben in und auf Usedom während des Mittelalters und während der frühen Neuzeit. In einem Raum zeigt die Heimatstube Werke des einheimischen Malers Albert Köster.
Der Usedomer Stadtteil Karnin liegt etwa fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt am Peenestrom. Über diesen führte früher eine Eisenbahnlinie von Ducherow über Usedom (Stadt) und Heringsdorf nach Züssow. Während die Teilstrecke von Swinemünde bis Züssow bedient wird, ist der eigentlich bereits fest eingeplante Wiederaufbau der Gesamtstrecke wieder ungewiss. Momentan steht die sehenswerte Hubbrücke bei Karnin als technisches Denkmal und als Mahnmal gegen den Krieg isoliert im Peenestrom.