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Ückeritz auf Insel Usedom

Ückeritz (Entfernung 13,2 km)

Ückeritz liegt auf der Ostseeinsel Usedom auf einer schmalen Landenge zwischen dem Achterwasser und der Pommerschen Bucht. Die erste urkundliche Erwähnung des heutigen Ortes Ückeritz ist für das Jahr 1270 als Ukerz belegt. Der Ort entwickelte sich ursprünglich am Achterwasser, die Ausdehnung an die Pommersche Bucht erfolgte erst 1720. Die Anerkennung als Badeort erhielt Ückeritz 1892. Während der 1930er Jahre war Ückeritz als Künstlerkolonie bekannt.

Während der DDR bildete der an der Ostsee gelegene Teil der Gemeinde Ückeritz gemeinsam mit dem Nachbarort Bansin das beliebteste Ziel für den Camping-Urlaub. Inzwischen hat Heringsdorf-Bansin den auf seinem Gemeindegebiet gelegenen Teil des Campingplatzes geschlossen, da sich die Kaiserbäder auf den Ferienhaus- und Hotel-Tourismus konzentrieren. Der auf dem Ückeritzer Gemeindegebiet gelegene Teil des Campingplatzes gehört weiterhin zu den beliebten seenahen Plätzen für den Zelt- und Wohnwagenurlaub auf Usedom. In unmittelbarer Nähe zum Campingplatz befinden sich zahlreiche Restaurants sowie das örtliche Kino.
Der Ostseestrand in Ückeritz besteht aus einer Steilküste sowie aus überdurchschnittlich flachen Sandstrandabschnitten. Die besten Angebote für Wassersport sowie die Surfschule liegen in Ückeritz am Achterwasser. Dort befindet sich auch der historische Dorfkern mit verstreut liegenden traditionellen Häusern mit Reetdächern und historischen Fischerkaten.
Der Wockninsee in Ückeritz ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen und gehört zu den wichtigsten Laichgebieten von Amphibien wie dem Teichmolch und dem Springfrosch. Des Weiteren ist der See Brutgebiet vieler Wasservögel. Über die Tierwelt am Wockninsee informiert ein Naturlehrpfad. Ein Teil des Sees ist verlandet, in den Moorgebieten wachsen seltene Pflanzen wie das Sumpfveilchen und die Moosbeere.
Eine weitere Natursehenswürdigkeit in Ückeritz stellt der Wald im Ortsteil Neu Pudagla dar. Der Ortsteil verfügt seit Mitte 2011 über einen eigenen Bahnhaltepunkt und besteht neben wenigen Wohnhäusern aus der Informationsstelle im ehemaligen Forsthaus. Eine als Waldkabinett bezeichnete Ausstellung informiert zusammen mit einem Waldlehrpfad über die ökologische Bedeutung der Wälder auf Usedom. Ebenso bekannt ist der Findlingsgarten mit einhundertundvierzig Findlingen.