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Peenemünde auf Insel Usedom

Peenemünde (Entfernung 16,8 km)

Peenemünde liegt an der Einmündung des Peenestroms in die Ostsee. Die erste urkundliche Erwähnung Peenemündes stammt aus dem Jahr 1282. Urlauber können erst seit 1990 Peenemünde besuchen, bis dahin war der Ort militärisches Sperrgebiet. Während des Zweiten Weltkrieges war dort die Heeresversuchsanstalt untergebracht, dessen Aufgabe in der Entwicklung einer leistungsfähigen Rakete bestand. Ein Versuch britischer Bomber, die Raketenforschung in Peenemünde zu zerstören, gelang im August 1943 nur teilweise. Sie trafen zwar die Unterkünfte der Wissenschaftler in Karlshagen und töteten einige bedeutende Forscher, die Produktionsanlage wurden jedoch nur teilweise beschädigt, während die meisten Opfer des Angriffes Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter waren.
Peenemünde verfügt über relativ wenige Gästebetten, er wird jedoch von vielen Usedom-Urlaubern während eines Tagesausfluges besucht. Die Anreise erfolgt ab Zinnowitz über die Gleise der historischen Werkbahn, vom Endbahnhof sind nur wenige Schritte bis zum Museum in der ehemaligen Heeresversuchsanstalt zurückzulegen. Das Museum trägt den Namen Historisch-Technisches Museum Peenemünde und verbindet die Information über die Geschichte der Heeresversuchsanstalt mit dem Gedenken an die Opfer der Rakete. Ergänzend zum Hauptthema des Museums sind im Freigelände unterschiedliche Flugzeuge ausgestellt. Einen großen Raum innerhalb der Peenemünder Ausstellung nimmt das Leiden der für die Raketenproduktion eingesetzten Zwangsarbeiter und Häftlinge ein. Unmittelbar neben dem Lager befindet sich die Gedächtniskapelle. Ebenfalls zur militärgeschichtlichen Ausstellung in Peenemünde gehört das U-Boot U-461. Das Unterseeboot wurde während der 1960er Jahre durch die NVA in Dienst gestellt. Als nicht-militärisches Museum lädt die Phänomenta Peenemünde zur Durchführung physikalischer Experimente ein.
Der ehemalige Militärflugplatz Peenemünde wird nicht im Linienverkehr bedient, es bestehen jedoch Angebote für Rundflüge über Usedom. Des Weiteren lassen sich bei geführten Bustouren die ehemaligen NVA-Bunker auf dem Peenemünder Flugplatz besichtigen.
Der Peenemünder Hafen dient als Fährhafen für die Verbindung nach Kröslin und als Anlegeplatz für während des Sommers verkehrende Ausflugsschiffe auf die benachbarte Insel Rügen. Das Heimathaus von Kröslin-Freest zeigt eine Ausstellung der Pommerschen Fischerteppiche. Das Knüpfen der Teppiche stellte eine wichtige Nebeneinnahmequelle der einheimischen Fischer dar, die Teppiche werden ausschließlich in Freest gezeigt.